GESELLSCHAFTSGRÜNDUNG IN POLEN

UNTERNEHMENS- UND BETEILIGUNGSFORMEN IN POLEN FÜR AUSLÄNDISCHE STAATSBÜRGER UND FÜR AUSLÄNDISCHE GESELLSCHAFTEN:

· gewerbetreibende natürliche Person
· GbR
· OHG
· KG
· KGaA
· GmbH
· GmbH&Co.KG
· AG
· Darüber hinaus: polnische Zweigniederlas­sung eines deutschen Unternehmens

Alle o.g. Unternehmensformen können end­sendefähig werden.

Gründungszeit ab 7 Tagen (bis zu einem Mo­nat).

Gründungskosten GmbH: ab ca. 500 EUR.

Die empfohlene Rechtsform für die Zwecke der Arbeitnehmerentsendung: GmbH und GmbH&Co.KG

Die GmbH:

Die Errichtung der GmbH dient der Verwirkli­chung jedes gesetzlich zulässigen Zweckes und kann durch eine oder mehrere Personen errichtet werden. Die Gesellschafter haften nicht gegenüber Gesellschaftsgläubiger mit ihrem Privatvermögen. Die Geschäftsführer ha­ften gegenüber Gesellschaftsgläubiger mit ih­rem Privatvermögen. Sie können sich dennoch unter bestimmten Bedingungen exkulpieren. Die minimale Höhe des Stammkapitals beträgt derzeit 5.000 zl. (ca. 1.250 €). Die Auswahl der Firma (Name) ist frei, muss aber die Bezeich­nung GmbH enthalten. Falls nichts anderes vereinbart wurde, sind die Rechte und Pflichten der Gesellschafter gleich. Die Vorteile können Stimmrechte oder das Recht zur Dividende betreffen. Der Gesellschafter ist berechtigt am Jahresüberschuss teilzunehmen. Die Dividen­de wird verhältnismäßig zu den Einlagen der Gesellschafter ausgezahlt. Die Stammeinlagen kann man verkaufen oder erwerben. Diese Tätigkeiten können jedoch von Zustimmung der Gesellschaft abhängig gemacht werden. Die Geschäftsführung führt die Geschäfte und repräsentiert die Gesellschaft. Zum Geschäfts­führer/zu den Mitgliedern der Geschäftsfüh­rung können die Gesellschafter oder andere Personen durch Gesellschafterversammlung berufen werden. Die Geschäftsführer können alle Handlungen des gewöhnlichen Betrie­bes der Gesellschaft selbständig erledigen. Jeder Gesellschafter ist zur Kontrolle über die Geschäftsführung berechtigt. Die Gesellscha­fterversammlungen können ordentlich oder außerordentlich einberufen werden. Die Ge­sellschaftsversammlung erteilt am Ende des Abrechnungsjahres den Mitgliedern der Gesel­lschaftsorgane sowohl die Entlastung mit, als auch den Beschluss über die Gewinnverteilung. Die Stimmzahlen berechnen sich i.d.R. nach dem nominalen Wert der Einlage.

Die GmbH&Co.KG:

Ihr Zweck ist der Betrieb eines Gewerbes unter eigener Firma, wobei die Haftung von min­destens einem der Gesellschafter gegenüber den Gesellschaftsgläubiger uneingeschränkt ist (persönlich haftender Gesellschafter, Kom­plementär) und von mindestens einem der Gesellschafter beschränkt ist (Kommanditist). Die Firma der Gesellschaft soll den Namen von mindestens einem persönlich haftenden Gesel­lschafter und Bezeichnung „Kommanditgesel­lschaft“ enthalten. Die Namen der Kommandi­tisten sind in der Firma nicht enthalten. St dies der Fall, so haftet der Kommanditist mit. Der Gesellschaftsvertrag erfordert einer notariellen Beurkundung. Der Kommanditist haftet bis zur Höhe seiner Einlage. Nur persönlich haftende Gesellschafter haben die Repräsentationsrech­te. Auch eine GmbH kann Komplementär einer KG sein. Der Kommanditist braucht dazu eine Vollmacht. Die Kommanditisten sind keinem Wettbewerbsverbot unterworfen. Jedoch kann der Gesellschaftsvertrag anderes bestimmen. Der Anteil am Gewinn ist proportional zur Höhe der geleisteten Einlage und der Anteil am Ver­lust in Höhe der gemeldeten Einlage. Weder das Mindestgründungskapital noch die Mindeste­inlage sind hier vorgeschrieben.

Vorbereitet durch:

Die Kanzlei Brighton & Wood

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Tomasz Major
Geschäftsführender Partner Brighton & Wood

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Brighton&Wood (www.BrightonWood.com) ist professionelle und interdisziplinäre Beratungsgesellschaft. Wir erbringen komplexe Dienstleistungen für das grenzüberschreitende Entsendegeschäft im Bereich Recht, Steuern, Business Consulting und Buchhaltung.

Unsere Prozessanwälte haben in 2011 über 3000 Rechtsstreitigkeiten im Bereich cross border employment geführt.

Durch über 200 Buch und sonstige Publikationen beeinflussen wir die Rechtsprechung und die behördliche Praxis in Polen.

Für unsere Mandanten bieten wir die Beratungsdienstleistungen in: Deutsch, Englisch, Französisch, Niederländisch und Polnisch.

Herr Tomasz Major (www.tomaszmajor.com, tmajor@brightonwood.com) ist geschäftsführender Partner der Kanzlei Brighton&Wood. Er ist persönlich für eine elitäre Gruppe unserer ständigen Mandanten tätig.

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